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In Berlin sind im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen mehr Menschen ums Leben gekommen als 2010.
Insgesamt starben 54 Personen, zehn mehr als im Jahr zuvor, wie die amtierende Berliner Polizeipräsidentin Margarete Koppers am Freitag sagte. 17.034 Menschen waren demnach an Verkehrsunfällen beteiligt, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. 29 Unfallopfer waren Fußgänger. Erstmals seit 2009 starb kein Kind im Straßenverkehr, dafür waren mit 775 Fällen wieder deutlich mehr Minderjährige an Unfällen beteiligt.
Als Haupt-Unfallursache nannte Koppers Fehler beim Abbiegen. Bei diesen Unfällen habe es mit 10.783 Fällen gegenüber 2010 einen Anstieg um 6,3 Prozent gegeben. Den insgesamt durch Verkehrsunfälle entstandenen Schaden bezifferte Koppers auf 1,09 Milliarden Euro.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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